Virusstabilität und -Inaktivierung
Durch die ständig fortschreitende Evolution von Viren verändern sich deren Eigenschaften kontinuierlich – sie können Resistenzen gegen Impfstoffe, antivirale Therapien und gängige Inaktivierungsverfahren entwickeln. Ein tiefes Verständnis der Virusstabilität ist dabei unerlässlich, weil die physikalisch‑chemischen Eigenschaften eines Virus stark von seiner Morphologie abhängen. Um gezielte Inaktivierungsverfahren zu entwickeln, muss bekannt sein, wie stabil ein Virus auf unterschiedlichen Materialien und Alltagsgegenständen ist und wie sich diese Stabilität unter variierenden Umweltbedingungen verändert. Gleichzeitig ist eine regelmäßige Kontrolle nötig, ob Viren durch Mutationen Resistenzen gegenüber gängigen Desinfektionsmitteln oder physikalischen Verfahren erworben haben.
Veröffentlichungen im Rahmen des VIRAL Netzwerks zum Thema Therapie, Stabilität und Inaktivierung:
2025
2024
Stability and inactivation of hepatitis A virus on inanimate surfaces
2023
Suitable Disinfectants with Proven Efficacy for Genetically Modified Viruses and Viral Vectors
Virucidal activity of oral, hand, and surface disinfectants against respiratory syncytial virus
Stability and Inactivation of Monkeypox Virus on Inanimate Surfaces
Survival and inactivation of hepatitis E virus on inanimate surfaces
Risk assessment of banknotes as a fomite of SARS-CoV-2 in cash payment transactions
Stability of pathogens on banknotes and coins: A narrative review
2022
A touch transfer assay to determine surface transmission of highly pathogenic viruses
2021
Abbildungen erstellt in BioRender. Schupp, A. (2026) https://BioRender.com/h70rajb
Fotos: ©Ruhr-Universität-Bochum